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Projektmanagement
Kommunikation & Konzeption
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Notizblog

Work-Life-Flow: Beiträge rund um Technik, Tools und Tipps
die mir bei der Organisation und Gestaltung meines Alltags helfen.

16. November 2025

Finanzen im Blick: Dashboard mit Apache Superset

in Work-Life-Flow

von Moritz Conjé

Wer seine Ausgaben wirklich verstehen will, braucht mehr als eine Excel-Tabelle. Ich habe Apache Superset lokal aufgesetzt – und mit etwas KI-Unterstützung ein Sankey-Diagramm gebaut, das meine Finanzen in vier Ebenen visualisiert. Warum überhaupt ein…
24. Oktober 2025

Papierloses Zuhause: Dokumentenverwaltung mit paperless-ngx (Self-Hosted)

in Work-Life-Flow

von Moritz Conjé

Einleitung: Das Problem der Papierlast Dokumente sammeln sich an. Steuererklärungen, Verträge, Rechnungen, Quittungen, Behördenschreiben. Manche liegen noch auf meinem Schreibtisch von vor einem Jahr. Andere sind in Ordnern archiviert, aber wo genau? Das digitale Chaos…
21. September 2025

Start in die Heimautomation: Proxmox, InfluxDB & Grafana für Home Assistant

in Work-Life-Flow

von Moritz Conjé

Einleitung: Die Ausgangslage Home-Automation war lange ein Konzept, mit dem ich mich nicht auseinandersetzt habe. Bis Arbeitskollegen anfingen, davon zu erzählen. Diese Gespräche waren informativ und detailliert - erzeugten bei mir aber auch eine erste…
11. Dezember 2024

Android Auto: Samsung Tablet als Headunit für das Auto

in Work-Life-Flow

von Moritz Conjé

Ich suchte nach einer Möglichkeit, mein Auto etwas smarter zu machen, da es nicht über ein modernes Entertainmentsystem oder Navigationsgerät verfügt. Das Nachrüsten eines modernen Konsolen-Radios ist möglich, kostet jedoch auch ein paar Euro. So…
06. Dezember 2024

Visitenkarte: Technik trifft auf klassisches Design

in Work-Life-Flow

von Moritz Conjé

In der digitalen Welt von heute reicht eine herkömmliche Papier-Visitenkarte oft nicht mehr aus. Als technisch interessierter Bastler und im Herzen immer noch gelernter Mediengestalter habe ich mich mit einer agilen Alternative beschäftigt: der Visitenkarte…
22. August 2024

Nuwa Pen – Schreiben für die Zukunft (Update)

in Work-Life-Flow

von Moritz Conjé

Unser Alltag ist geprägt von Bildschirmarbeit und digitalen Werkzeugen. Das handschriftliche Schreiben spielt dabei eine immer untergeordnetere Rolle, kann die Arbeit am Bildschirm aber sehr gut ergänzen. Es bringt seine eigenen Vorteile mit sich und…
07. Dezember 2023

Notion: Ebene 2 - Planung und Weiterverarbeitung

in Work-Life-Flow

von Moritz Conjé

In diesem Beitrag beschreibe ich die zweite Ebene meines Organistationssystem, welches insgesamt aus drei Ebenen besteht, die ich im Beitrag Notion: 3 Ebenen - Input, Planung und Weiterverarbeitung, Output grundlegend beschrieben haben. Wie mein System…
05. November 2023

Nuwa Pen - digital schreiben auf Papier

in Work-Life-Flow

von Moritz Conjé

Seit ein paar Monaten arbeite ich konstant an meinem persönlichen Organisationssystem. Mittlerweile habe ich einen etablierten Ablauf für digitale Inhalte von verschiedenen Plattformen und Devices. Dies Inhalte werden zentral gesammelt, weiterverarbeitet und nachhaltig in einer…
03. November 2023

Fokusarbeit und Pomodoro

in Work-Life-Flow

von Moritz Conjé

Die kostenlose App „Ambie White Noise / microsoft.com“ für Windows sorgt für entspannte Hintergrundgeräusche und soll dadurch den Fokus bei der Arbeit stärken. Dabei stehen mehr als 25 verschiedene Sounds zur Verfügung; die Besonderheit, drei…
27. Oktober 2023

Confluence: Datenbanken und Whiteboards im Beta-Testing

in Work-Life-Flow

von Moritz Conjé

Im beruflichen Kontext arbeite ich seit Jahren mit den Produkten von Atlassian. Dabei wird Confluence als Wiki und Dokumentationssystem um Informationen im Team und den Kollegen verfügbar zu machen und JIRA als Aufgaben-Tool und für…
27. Oktober 2023

Start in das "LinkedIn Editorial Program"

in Work-Life-Flow

von Moritz Conjé

Ich freue mich über die Einladung zum LinkedIn Editorial Program und die erste Veranstaltung am heutigen Tag. LinkedIn ist in den letzten Jahren zu meinem Fokusnetzwerk geworden, in dem ich mich mit interessanten Leuten und…
15. September 2023

Notion: Ebene 1 - Input / Second Brain Ansatz (Datenbanken)

in Work-Life-Flow

von Moritz Conjé

Mein Notion-System besteht aus mehreren Datenbanken, die miteinander verbunden sind und einen Eintrag oder Input anhand der Statusänderung durch das System leiten. Nachfolgend beschreibe ich die zwei Hauptdatenbanken der ersten Ebene “Input und Kontext” des…
13. September 2023

Notion: 3 Ebenen - Input, Planung und Weiterverarbeitung, Output

in Work-Life-Flow

von Moritz Conjé

Inspiriert von der PARA-Methode und dem Second-Brain-Ansatz von Tiago Forte hat sich mein Workflow in Notion zu einem kleinen und funktionalen Workflow entwickelt. So lassen sich Inhalte nun einfach in konkrete Aufgaben umwandeln. Einfache To-Dos…
10. September 2023

Notion: Vorteile von Datenbanken zur Wissens- und Aufgabenverwaltung

in Work-Life-Flow

von Moritz Conjé

Notion ist mittlerweile mein Ort, an dem alle Informationsschnipsel landen, die mir im Alltag über den Weg laufen und mit denen ich mich später in einem anderen Kontext beschäftigen möchte. Mein System baut dabei auf…
01. September 2023

Betrieblicher Podcast: Technik und Aufnahme

in Work-Life-Flow

von Moritz Conjé

Ich arbeite seit ein paar Jahren in Anstellungen, die die Herausforderung haben komplexe und oftmals technische Themen an Ihre Zielgruppe kommunizieren zu müssen. Die Zusammenhänge sind oftmals vielschichtig und wandeln sich schnell. Veränderungen und ein…
31. Juli 2023

Kindle / eBook: Notizen nachhaltig nutzen

in Work-Life-Flow

von Moritz Conjé

Seit 2 Wochen besitze ich das Kindle Paperwhite und bereue es, nicht viel früher eines gekauft zu haben. Das Gerät hat mein Leseverhalten komplett verändert. Da ich momentan viele Fachbücher lese, hat sich die Erstellung…
23. Juli 2023

FTTH: Crimpen für eine optimale Verteilung in der Wohnung

in Work-Life-Flow

von Moritz Conjé

Nach 7 Monaten Verzögerung wurde in der letzten Woche endlich die Glasfaserdose installiert und der Anschluss aktiviert. Der Glasfaserrouter mit Modem war zum Glück vor dem Termin geliefert worden, sodass ich den Anschluss endlich in…
17. Juli 2023

Kindle Paperwhite - Endlich alle eBooks zur Hand

in Work-Life-Flow

von Moritz Conjé

Im Alltag habe ich die letzten Monate immer weniger Zeit zum Lesen gefunden. Auf dem Tablet, dem Handy und auch in der Notion-Datenbank “Bücher-die-ich-lesen-will” sammelten sich immer mehr interessante Bücher und Einträge. Auf meinen Schreibtisch…
16. Juli 2023

Notion - Infodatenbank: Übersicht Kurse, Websites und mehr

in Work-Life-Flow

von Moritz Conjé

Ich nutze seit einigen Monaten Notion als mein persönliches Organisationssystem für den Alltag. Das Tool an sich ist schon sehr mächtig und zu Anfang kann es auch überfordert sein. Hier helfen viele Videos und Inhalte…
11. Juli 2023

Ablenkungsfreie Notizen - e-Ink-Tablet reMarkable 2

in Work-Life-Flow

von Moritz Conjé

Als Scanner-Persönlichkeit nutze ich häufig handschriftliche Notizen, die ich analog erstellen um den aktuellen Gedanken schnell und unkompliziert zu notieren. Der große Nachteil dabei; eine Vielzahl von verstreuten Notizen in unterschiedlichen Formaten, diverse Gedanken und…
Finanzdashboard mit Apache Superset: Docker, CSV, Datasets, Dashboards

Wer seine Ausgaben wirklich verstehen will, braucht mehr als eine Excel-Tabelle. Ich habe Apache Superset lokal aufgesetzt – und mit etwas KI-Unterstützung ein Sankey-Diagramm gebaut, das meine Finanzen in vier Ebenen visualisiert.

Warum überhaupt ein eigenes Dashboard?

Banking-Apps zeigen Kontostände. Was sie selten zeigen: wohin das Geld wirklich fließt, wenn man die Ausgaben in sinnvolle Kategorien aufdröselt. Ich wollte das ändern – ohne meine Daten an einen Cloud-Dienst zu übergeben. Die Lösung: Apache Superset, eine Open-Source-Plattform für Datenvisualisierung, die sich vollständig selbst hosten lässt.

Apache Superset – was ist das?

Apache Superset ist ein quelloffenes Business-Intelligence-Tool, das ursprünglich bei Airbnb entwickelt wurde. Es unterstützt Dutzende Datenquellen, erlaubt komplexe SQL-Abfragen und bietet eine breite Bibliothek an Chart-Typen – darunter auch das Sankey-Diagramm, das für Geldflüsse wie gemacht ist.

Der entscheidende Vorteil gegenüber kommerziellen Alternativen wie Tableau oder Looker: alles bleibt lokal. Die Daten liegen auf dem eigenen Rechner, in einem Docker-Container – kein Dritter hat Zugriff.

Installation per Docker

Superset lässt sich über das offizielle Docker-Compose-Setup einrichten. Wer schon einmal einen Dienst per Docker gestartet hat, findet sich schnell zurecht. Die grundlegenden Schritte: Repository klonen, Umgebungsvariablen anpassen, Container starten.

Hinweis: Beim ersten Start kann es zu Konfigurationsproblemen kommen – etwa mit Datenbank-Migrationen oder fehlenden Umgebungsvariablen. Hier lohnt es sich, die Container-Logs genau zu lesen (docker compose logs -f).

Genau an dieser Stelle kam Claude ins Spiel. Ich hatte einen Fehler beim Start, der nicht auf Anhieb verständlich war. Ich habe Claude daraufhin Zugriff auf den Installationspfad gegeben – und die KI hat nicht nur die Ursache erklärt, sondern auch den korrekten Fix geliefert. Ein iterativer Prozess, der am Ende funktioniert hat.

Die KI wurde zum Debugging-Partner: Zugriff auf das lokale Projekt, Anweisungen abwarten, Lösung anwenden – und wieder von vorne, bis der Container sauber lief.

Daten importieren: von der CSV zur Datenbank

Meine Ausgangsdaten waren Kontoauszüge im CSV-Format – so wie sie jede Bank zum Download anbietet. Das Problem: Die Spaltenstruktur und das Datumsformat variieren je nach Bank, und Superset erwartet eine saubere Tabelle in einer Datenbank.

Mit Claude habe ich die passenden SQL-Befehle generiert, um die CSV-Daten zu importieren und dabei gleichzeitig zu bereinigen. Konkret:

  1. CSV-Struktur analysieren und Zieltabelle in SQLite anlegen
  2. Datumsfelder normalisieren, Beträge als numerische Werte importieren
  3. Kategorien und Unterkategorien als eigene Spalten hinzufügen
  4. Dataset in Superset registrieren und für Charts freigeben

Wer seine Ausgaben kategorisieren will, kommt um eine manuelle Zuordnung nicht ganz herum – zumindest einmalig. Ich habe dafür eine einfache Mapping-Tabelle angelegt, die Buchungstext-Muster einer Kategorie zuweist.

Das Sankey-Diagramm – vier Ebenen für den Geldfluss

Das Herzstück des Dashboards ist ein Sankey-Diagramm. Es visualisiert, wie Geld von einer Quelle durch mehrere Stufen fließt – ideal für Finanzdaten. Mein Aufbau umfasst vier Ebenen:

  • Ebene 1 – Einkommen: Der Ausgangspunkt. Alle Geldeingänge fließen hier zusammen.
  • Ebene 2 – Hauptkategorie: Wohnen, Lebenshaltung, Freizeit, Sparen – die groben Ausgabenblöcke.
  • Ebene 3 – Unterkategorie: Miete, Nebenkosten, Lebensmittel, Gastronomie, Kultur, Sport und weitere.
  • Ebene 4 – Zweck: Die konkrete Buchungsebene – Supermarkt, Fitnessstudio, Streamingdienst, Restaurantbesuch.

Was auf den ersten Blick abstrakt klingt, wird im Diagramm unmittelbar anschaulich: Man sieht auf einen Blick, wie viel vom Gesamteinkommen in die Hauptkategorien fließt, wie sich diese auf Unterkategorien aufteilen und für welche konkreten Zwecke das Geld letztlich ausgegeben wird.

Dashboard: weitere Kennzahlen, Diagramme, Filter

Weitere Diagramme kann man in einem Dashboard zusammenfassend darstellen.

Neben dem Sankey-Diagramm gebe ich mir feste Kennzahlen aus:

  • Einnahmen
  • Ausgaben
  • Differenz
  • Sparrate (Betrag)
  • Sparquote (%)

Durch die Kategorisierung in den Kontoauszügen werden diese ganz einfach automatisch ausgerechnet und angezeigt.

Das Dashboard wird ergänzt durch Filter, in meinem Fall nach Monaten, also 01/2026, 02/2026 und so weiter. Durch diese Monatsauswahl kann man die Monate untereinander vergleichen und Auffälligkeiten ins nachvollziehbar.

Außerdem können mehrere Monate (oder das ganze Jahr) zusammengefasst werden. Alles im selben Dashboard.

KI als Werkzeug – nicht als Abkürzung

Ein Aspekt, der mir bei diesem Projekt wichtig erscheint: Die KI hat die Arbeit nicht ersetzt, sondern qualitativ verändert. Ich musste weiterhin verstehen, was ich tue – welche SQL-Struktur Sinn ergibt, wie Superset Datasets aufbaut, was ein Sankey-Diagramm an Datenstruktur erwartet.

Aber anstatt mich durch Dokumentationsseiten zu kämpfen oder Trial-and-Error bei SQL-Queries zu betreiben, hatte ich einen Gesprächspartner, der Fehler erklärt, Alternativen vorschlägt und Code direkt lieferbar macht. Das beschleunigt nicht nur – es senkt die Hemmschwelle, solche Projekte überhaupt anzugehen.

Fazit: Eigenes Finanz-Dashboard ist möglich

Apache Superset, Docker und ein wenig KI-Unterstützung reichen aus, um ein vollwertiges Finanz-Dashboard auf dem eigenen Rechner zu betreiben. Die Daten bleiben lokal, die Visualisierung ist flexibel, und der Aufbau ist – mit der richtigen Unterstützung – auch ohne tiefes Datenbankwissen machbar.

Das Sankey-Diagramm mit vier Ebenen ist für mich inzwischen das wichtigste Werkzeug für den monatlichen Finanzüberblick. Wer ähnliche Ausgaben-Strukturen kennt und seine Daten endlich sinnvoll visualisieren möchte, findet in diesem Setup einen guten Startpunkt.