moritz conjé
Projektmanagement
Kommunikation & Konzeption
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Notizblog

Work-Life-Flow: Beiträge rund um Technik, Tools und Tipps
die mir bei der Organisation und Gestaltung meines Alltags helfen.

27. Juli 2026

Mein Homelab: Aufbau, Hardware und der Start einer neuen Artikel-Serie

in Work-Life-Flow

von Moritz Conjé

Seit einiger Zeit betreibe ich zu Hause ein eigenes kleines Rechenzentrum: mehrere Mini-PCs, ein Netzwerkspeicher und darauf verteilt eine wachsende Zahl an Diensten, die ich selbst einrichte, pflege und weiterentwickle. Diesen Beitrag verstehe ich als…
27. Februar 2026

Mit Claude AI dein Second Brain kuratieren

in Work-Life-Flow

von Moritz Conjé

Wer viel sammelt, kennt das Problem: Über Wochen und Monate häufen sich Artikel, Videos, Notizen zu einem Thema an. Sie liegen in deinem Second Brain; gut organisiert nach Tags und Kategorien. Aber irgendwann fragst du…
16. November 2025

Finanzen im Blick: Dashboard mit Apache Superset

in Work-Life-Flow

von Moritz Conjé

Wer seine Ausgaben wirklich verstehen will, braucht mehr als eine Excel-Tabelle. Ich habe Apache Superset lokal aufgesetzt – und mit etwas KI-Unterstützung ein Sankey-Diagramm gebaut, das meine Finanzen in vier Ebenen visualisiert. Warum überhaupt ein…
24. Oktober 2025

Papierloses Zuhause: Dokumentenverwaltung mit paperless-ngx (Self-Hosted)

in Work-Life-Flow

von Moritz Conjé

Einleitung: Das Problem der Papierlast Dokumente sammeln sich an. Steuererklärungen, Verträge, Rechnungen, Quittungen, Behördenschreiben. Manche liegen noch auf meinem Schreibtisch von vor einem Jahr. Andere sind in Ordnern archiviert, aber wo genau? Das digitale Chaos…
21. September 2025

Start in die Heimautomation: Proxmox, InfluxDB & Grafana für Home Assistant

in Work-Life-Flow

von Moritz Conjé

Einleitung: Die Ausgangslage Home-Automation war lange ein Konzept, mit dem ich mich nicht auseinandersetzt habe. Bis Arbeitskollegen anfingen, davon zu erzählen. Diese Gespräche waren informativ und detailliert - erzeugten bei mir aber auch eine erste…
11. Dezember 2024

Android Auto: Samsung Tablet als Headunit für das Auto

in Work-Life-Flow

von Moritz Conjé

Ich suchte nach einer Möglichkeit, mein Auto etwas smarter zu machen, da es nicht über ein modernes Entertainmentsystem oder Navigationsgerät verfügt. Das Nachrüsten eines modernen Konsolen-Radios ist möglich, kostet jedoch auch ein paar Euro. So…
06. Dezember 2024

Visitenkarte: Technik trifft auf klassisches Design

in Work-Life-Flow

von Moritz Conjé

In der digitalen Welt von heute reicht eine herkömmliche Papier-Visitenkarte oft nicht mehr aus. Als technisch interessierter Bastler und im Herzen immer noch gelernter Mediengestalter habe ich mich mit einer agilen Alternative beschäftigt: der Visitenkarte…
22. August 2024

Nuwa Pen – Schreiben für die Zukunft (Update)

in Work-Life-Flow

von Moritz Conjé

Unser Alltag ist geprägt von Bildschirmarbeit und digitalen Werkzeugen. Das handschriftliche Schreiben spielt dabei eine immer untergeordnetere Rolle, kann die Arbeit am Bildschirm aber sehr gut ergänzen. Es bringt seine eigenen Vorteile mit sich und…
07. Dezember 2023

Notion: Ebene 2 - Planung und Weiterverarbeitung

in Work-Life-Flow

von Moritz Conjé

In diesem Beitrag beschreibe ich die zweite Ebene meines Organistationssystem, welches insgesamt aus drei Ebenen besteht, die ich im Beitrag Notion: 3 Ebenen - Input, Planung und Weiterverarbeitung, Output grundlegend beschrieben haben. Wie mein System…
05. November 2023

Nuwa Pen - digital schreiben auf Papier

in Work-Life-Flow

von Moritz Conjé

Seit ein paar Monaten arbeite ich konstant an meinem persönlichen Organisationssystem. Mittlerweile habe ich einen etablierten Ablauf für digitale Inhalte von verschiedenen Plattformen und Devices. Dies Inhalte werden zentral gesammelt, weiterverarbeitet und nachhaltig in einer…
03. November 2023

Fokusarbeit und Pomodoro

in Work-Life-Flow

von Moritz Conjé

Die kostenlose App „Ambie White Noise / microsoft.com“ für Windows sorgt für entspannte Hintergrundgeräusche und soll dadurch den Fokus bei der Arbeit stärken. Dabei stehen mehr als 25 verschiedene Sounds zur Verfügung; die Besonderheit, drei…
27. Oktober 2023

Confluence: Datenbanken und Whiteboards im Beta-Testing

in Work-Life-Flow

von Moritz Conjé

Im beruflichen Kontext arbeite ich seit Jahren mit den Produkten von Atlassian. Dabei wird Confluence als Wiki und Dokumentationssystem um Informationen im Team und den Kollegen verfügbar zu machen und JIRA als Aufgaben-Tool und für…
27. Oktober 2023

Start in das "LinkedIn Editorial Program"

in Work-Life-Flow

von Moritz Conjé

Ich freue mich über die Einladung zum LinkedIn Editorial Program und die erste Veranstaltung am heutigen Tag. LinkedIn ist in den letzten Jahren zu meinem Fokusnetzwerk geworden, in dem ich mich mit interessanten Leuten und…
15. September 2023

Notion: Ebene 1 - Input / Second Brain Ansatz (Datenbanken)

in Work-Life-Flow

von Moritz Conjé

Mein Notion-System besteht aus mehreren Datenbanken, die miteinander verbunden sind und einen Eintrag oder Input anhand der Statusänderung durch das System leiten. Nachfolgend beschreibe ich die zwei Hauptdatenbanken der ersten Ebene “Input und Kontext” des…
13. September 2023

Notion: 3 Ebenen - Input, Planung und Weiterverarbeitung, Output

in Work-Life-Flow

von Moritz Conjé

Inspiriert von der PARA-Methode und dem Second-Brain-Ansatz von Tiago Forte hat sich mein Workflow in Notion zu einem kleinen und funktionalen Workflow entwickelt. So lassen sich Inhalte nun einfach in konkrete Aufgaben umwandeln. Einfache To-Dos…
10. September 2023

Notion: Vorteile von Datenbanken zur Wissens- und Aufgabenverwaltung

in Work-Life-Flow

von Moritz Conjé

Notion ist mittlerweile mein Ort, an dem alle Informationsschnipsel landen, die mir im Alltag über den Weg laufen und mit denen ich mich später in einem anderen Kontext beschäftigen möchte. Mein System baut dabei auf…
01. September 2023

Betrieblicher Podcast: Technik und Aufnahme

in Work-Life-Flow

von Moritz Conjé

Ich arbeite seit ein paar Jahren in Anstellungen, die die Herausforderung haben komplexe und oftmals technische Themen an Ihre Zielgruppe kommunizieren zu müssen. Die Zusammenhänge sind oftmals vielschichtig und wandeln sich schnell. Veränderungen und ein…
31. Juli 2023

Kindle / eBook: Notizen nachhaltig nutzen

in Work-Life-Flow

von Moritz Conjé

Seit 2 Wochen besitze ich das Kindle Paperwhite und bereue es, nicht viel früher eines gekauft zu haben. Das Gerät hat mein Leseverhalten komplett verändert. Da ich momentan viele Fachbücher lese, hat sich die Erstellung…
23. Juli 2023

FTTH: Crimpen für eine optimale Verteilung in der Wohnung

in Work-Life-Flow

von Moritz Conjé

Nach 7 Monaten Verzögerung wurde in der letzten Woche endlich die Glasfaserdose installiert und der Anschluss aktiviert. Der Glasfaserrouter mit Modem war zum Glück vor dem Termin geliefert worden, sodass ich den Anschluss endlich in…
17. Juli 2023

Kindle Paperwhite - Endlich alle eBooks zur Hand

in Work-Life-Flow

von Moritz Conjé

Im Alltag habe ich die letzten Monate immer weniger Zeit zum Lesen gefunden. Auf dem Tablet, dem Handy und auch in der Notion-Datenbank “Bücher-die-ich-lesen-will” sammelten sich immer mehr interessante Bücher und Einträge. Auf meinen Schreibtisch…
Mehrere Mini-PCs (NUC) und Anwendungen für ein selbst betriebenes Homelab

Seit einiger Zeit betreibe ich zu Hause ein eigenes kleines Rechenzentrum: mehrere Mini-PCs, ein Netzwerkspeicher und darauf verteilt eine wachsende Zahl an Diensten, die ich selbst einrichte, pflege und weiterentwickle. Diesen Beitrag verstehe ich als Auftakt einer Serie. Bevor ich in kommenden Artikeln auf einzelne Projekte eingehe, will ich hier erst einmal den Überblick schaffen: Wie sieht mein Homelab aktuell aus, welche Hardware steckt dahinter, und welche Dienste laufen bereits produktiv.

Wie ich zu diesem Thema gekommen bin

Der Ausgangspunkt war ein einfacher Wunsch: Lösungen selbst hosten, statt mich auf fertige Cloud-Angebote zu verlassen. Eigene Infrastruktur bedeutet, dass ich entscheide, wo meine Daten liegen, wie ein Dienst konfiguriert ist und wann ich ihn erweitere. Dieser Gedanke der digitalen Unabhängigkeit hat mich schnell gepackt, und aus einem einzelnen Mini-PC ist inzwischen eine kleine, aber ernstzunehmende Infrastruktur geworden.

Was mich am Thema besonders reizt, ist die Kombination aus Planung und Umsetzung. Jeder neue Dienst beginnt mit einer Recherche- und Entscheidungsphase (Welche Software passt? Welche Hardware brauche ich? Wie hängt das mit bestehenden Diensten zusammen?), gefolgt von der eigentlichen Einrichtung, die nicht immer reibungslos verläuft. Genau in dieser Mischung aus Planungsaufwand und technischer Handarbeit liegt für mich der Reiz. Es ist ein Hobby, bei dem ich etwas Produktives erschaffe, das mir im Alltag tatsächlich einen Mehrwert bringt, statt nur ein Selbstzweck zu sein.

Nach einer mitunter herausfordernden Einrichtung stellt sich regelmäßig ein Erfolgsgefühl ein, wenn ein Dienst zuverlässig läuft und sich in meinen Alltag einfügt. Besonders interessant wird es, wenn einzelne Dienste beginnen, zusammenzuspielen. Ein Netzwerkspeicher, der von mehreren Anwendungen gleichzeitig genutzt wird, oder ein zentraler Zugriffspunkt, über den mehrere Dienste von außen erreichbar sind, sind Beispiele für solche Synergien, die den Gesamtnutzen der Infrastruktur über die Summe der Einzeldienste hinaus steigern.

Die Hardware: drei Mini-PCs und ein Netzwerkspeicher

Das Fundament meines Homelabs bilden aktuell drei Mini-PCs (NUCs), die unterschiedliche Rollen übernehmen:

  • Hauptserver (ASUS NUC 15 Pro): Das leistungsstärkste Gerät und Kern der Infrastruktur. Darauf läuft Proxmox VE als Hypervisor, also die Software-Schicht, die es erlaubt, mehrere virtuelle Maschinen und Container gleichzeitig auf einer einzigen physischen Maschine zu betreiben. Fast alle produktiven Dienste sind hier als eigene VM oder als Container (LXC) organisiert.
  • Zweiter NUC (Intel NUCi5, meine "erste Maschine"): Der Einstieg in dieses Hobby, derzeit "Out-of-Service", doch bereits für neue Aufgaben verplant.
  • Dritter Mini-PC (GMKtec NucBox G11): Ein flexibel einsetzbares Gerät, das aktuell die Aufgaben des Intel NUCi5 zugewiesen bekommen hat.

Ergänzt wird das Ganze durch TrueNAS, meinen zentralen Netzwerkspeicher. Er läuft als eigene virtuelle Maschine auf dem Hauptserver und stellt über das Netzwerk einen Datei-Share bereit, auf den mehrere Dienste zugreifen. Das ist ein gutes Beispiel für die oben erwähnten Synergien: Statt Daten mehrfach vorzuhalten, greifen unterschiedliche Anwendungen auf einen gemeinsamen Speicherort zu.

Drei Geräte statt eines einzigen leistungsstarken Rechners, das war keine Entscheidung am Reißbrett, sondern das Ergebnis eines organischen Wachstums. Jeder Mini-PC kam zu einem Zeitpunkt dazu, an dem der vorhandene Bestand an seine Grenzen stieß oder ein neues Projekt eine eigene, isolierte Umgebung sinnvoll erscheinen ließ. So bleibt jedes Gerät überschaubar wartbar, und ein Ausfall oder Experiment auf einer Maschine gefährdet nicht automatisch die übrigen Dienste.

Welche Dienste wo laufen

Auf dem Hauptserver (Asus 15 Pro) ist inzwischen ein ganzes Bündel an Diensten zusammengekommen. Über Dockge, eine Oberfläche zur Verwaltung von Docker-Containern, betreibe ich unter anderem:

  • Plex als Mediathek für Filme und Serien
  • PegaProx, ein Dashboard zur Verwaltung mehrerer Proxmox-Cluster im Überblick
  • Nginx Proxy Manager als zentralen Reverse Proxy, über den alle nach außen erreichbaren Dienste laufen
  • Homarr als Startseite/Dashboard für alle Anwendungen
  • Portainer zur zusätzlichen Container-Verwaltung
  • RustDesk für den Fernzugriff

Direkt daneben laufen als eigenständige virtuelle Maschinen oder Container:

  • Paperless-ngx zur digitalen Dokumentenverwaltung
  • Apache Superset für ein selbst gebautes Finanz-Dashboard
  • Vaultwarden als self-hosted Passwortmanager
  • WireGuard als VPN-Lösung, mit der ich von unterwegs ins heimische Netzwerk gelange

Ein weiterer Container betreibt zudem einen Remote-Zugang, über den ich Programmier- und Automatisierungsaufgaben direkt im Homelab ausführen kann.

Der zweite NUC (Intel Core i5), meine "erste Maschine", war zwischenzeitlich dem Thema Smart Home gewidmet: Hier lief Home Assistant - siehe diesen Beitrag - das Herzstück meiner Haussteuerung, über das ich Sensoren, Automatisierungen und smarte Geräte zentral verwalte. Mittlerweile ist diese Anwendung jedoch auf das dritte Geräte umgezogen und die Maschine ist als ProxMox-Backup-Server eingeplant.

Der dritte Mini-PC, der GMKtec NucBox G11, hat in der bisherigen Geschichte meines Homelabs schon mehrere Rollen übernommen und agiert derzeit als neue Heimat für mein Home Assistent System. Auf einer weiteren Dockge Instanz betreibe ich eine InfluxDB und Grafana, über die ich die Daten der Sensoren speichere und für Auswertungen verwende.

Ein Blick nach vorn

Dieser Überblick ist bewusst allgemein gehalten. In den kommenden Beiträgen dieser Serie werde ich einzelne Projekte im Detail vorstellen, unter anderem:

  • Nutzung des TrueNAS-Systems
  • Aufbau und Härtung des eigenen Passwortmanagers mit Vaultwarden
  • Details zum Auf- und Ausbau meiner Haussteuerung rund um Home Assistant
  • Der zentrale Zugriffspunkt über Nginx Proxy Manager und WireGuard

Die Einrichtung des Finanz-Dashboards mit Apache Superset habe ich bereits hier erläutert.

Wo es passt, werde ich an dieser Stelle auf weitere Einzelartikel verlinken, sobald sie veröffentlicht sind.

Fazit

Aus einem einzelnen Mini-PC ist über die Zeit eine kleine, aber vielseitige Infrastruktur mit drei Geräten und einem guten Dutzend produktiver Dienste geworden. Was als technische Spielerei begann, hat sich zu einem festen Hobby entwickelt, das mir echten Mehrwert im Alltag bringt, sei es bei der Dokumentenverwaltung, der Haussteuerung oder dem Überblick über die eigenen Finanzen. Genau dieser Doppelcharakter, technisches Interesse auf der einen und spürbarer Alltagsnutzen auf der anderen Seite, macht für mich den Reiz aus. In den nächsten Beiträgen dieser Serie gehe ich tiefer in einzelne Projekte und Umsetzungen hinein.