moritz conjé
Projektmanagement
Kommunikation & Konzeption
T-Shaped Professional

Notizblog

Beiträge zu Projekten und Themen die mich beschäftigen;
zwischen Work-Life-Flow, Freizeit, Weiterbildung und technischen Spielereien.

18. Mai 2026

Home-Assistant-Backups auf TrueNAS: die Haussteuerung absichern

in Homelab

von Moritz Conjé & Claude (Co-Autor)

Im Auftakt dieser Serie hatte ich TrueNAS als zentralen Netzwerkspeicher vorgestellt, im letzten Beitrag bin ich tiefer auf dessen Aufbau eingegangen. Diesmal geht es um eine konkrete Nutzung dieses Speichers: die automatische Absicherung meiner Home-Assistant-Instanz.…
30. April 2026

Home Assistant sauber strukturieren: Abstraktionsebene und Label-Konzept

in Homelab

von Moritz Conjé & Claude (Co-Autor)

Im Auftakt dieser Serie hatte ich Home Assistant als Herzstück meiner Haussteuerung erwähnt. Mit der Zeit ist daraus mehr geworden als eine Sammlung einzelner Automationen: Ohne bewusste Struktur wächst so ein System schnell über den…
13. April 2026

TrueNAS als Storage-Fundament: ein zentraler Netzwerkspeicher fürs Homelab

in Homelab

von Moritz Conjé & Claude (Co-Autor)

Im Auftakt dieser Serie habe ich TrueNAS bereits kurz als meinen zentralen Netzwerkspeicher erwähnt. Diesmal gehe ich tiefer: Warum überhaupt ein eigenes NAS statt verteilter Daten je Dienst, wie ich den Speicher technisch aufgebaut habe…
27. März 2026

Mein Homelab: Aufbau, Hardware und der Start einer neuen Artikel-Serie

in Homelab

von Moritz Conjé & Claude (Co-Autor)

Seit einiger Zeit betreibe ich zu Hause ein eigenes kleines Rechenzentrum: mehrere Mini-PCs, ein Netzwerkspeicher und darauf verteilt eine wachsende Zahl an Diensten, die ich selbst einrichte, pflege und weiterentwickle. Diesen Beitrag verstehe ich als…
27. Februar 2026

Mit Claude AI dein Second Brain kuratieren

in Work-Life-Flow

von Moritz Conjé

Wer viel sammelt, kennt das Problem: Über Wochen und Monate häufen sich Artikel, Videos, Notizen zu einem Thema an. Sie liegen in deinem Second Brain; gut organisiert nach Tags und Kategorien. Aber irgendwann fragst du…
16. November 2025

Finanzen im Blick: Dashboard mit Apache Superset

in Work-Life-Flow

von Moritz Conjé

Wer seine Ausgaben wirklich verstehen will, braucht mehr als eine Excel-Tabelle. Ich habe Apache Superset lokal aufgesetzt – und mit etwas KI-Unterstützung ein Sankey-Diagramm gebaut, das meine Finanzen in vier Ebenen visualisiert. Warum überhaupt ein…
24. Oktober 2025

Papierloses Zuhause: Dokumentenverwaltung mit paperless-ngx (Self-Hosted)

in Work-Life-Flow

von Moritz Conjé

Einleitung: Das Problem der Papierlast Dokumente sammeln sich an. Steuererklärungen, Verträge, Rechnungen, Quittungen, Behördenschreiben. Manche liegen noch auf meinem Schreibtisch von vor einem Jahr. Andere sind in Ordnern archiviert, aber wo genau? Das digitale Chaos…
21. September 2025

Start in die Heimautomation: Proxmox, InfluxDB & Grafana für Home Assistant

in Work-Life-Flow

von Moritz Conjé

Einleitung: Die Ausgangslage Home-Automation war lange ein Konzept, mit dem ich mich nicht auseinandersetzt habe. Bis Arbeitskollegen anfingen, davon zu erzählen. Diese Gespräche waren informativ und detailliert - erzeugten bei mir aber auch eine erste…
29. August 2025

Michigan baut Drohnen-Testkorridor: M-Air angekündigt

in Gesellschaft

von Moritz Conjé

Die zunehmende Verdichtung von Städten und die wachsende Nachfrage nach schnellen Transportlösungen führen dazu, dass auch der Luftraum stärker in den Fokus rückt. Drohnen und elektrische Luftfahrzeuge gelten als ein möglicher Baustein zukünftiger Mobilität –…
29. August 2025

Bloomberg City Data Alliance wächst weiter – Datenkompetenz als Fundament smarter Städte

in Gesellschaft

von Moritz Conjé

Städte im Wandel: Daten als Grundlage moderner Verwaltung Städte weltweit stehen vor zunehmenden Herausforderungen: wachsende Bevölkerungszahlen, Klimawandel, Ressourcenknappheit und steigende Anforderungen an öffentliche Dienstleistungen. Um diese Aufgaben zu bewältigen, wird die Fähigkeit, Daten systematisch zu…
02. Juni 2025

Arbeitszeitmodelle im Wandel – zwischen Flexibilisierung und Leistungsdruck

in Gesellschaft

von Moritz Conjé

1. Einleitung: Mehr als nur Stunden – Arbeitszeit im Wandel Hand aufs Herz, kaum etwas beeinflusst unser Leben so direkt wie unsere Arbeitszeit. Es geht nicht nur darum, wie viel Geld am Ende des Monats…
28. Mai 2025

Smart Workplaces in Städten – Wie Digitalisierung weiterhin die Arbeitskultur verändert

in Gesellschaft

von Moritz Conjé

Die Digitalisierung hat nicht nur unsere Städte, sondern auch unsere Arbeitskultur grundlegend verändert. Mit dem Aufkommen von Smart Workplaces verschmelzen physische und digitale Arbeitswelten, was neue Herausforderungen und Chancen für Unternehmen und Mitarbeitende mit sich…
28. Mai 2025

Bürgerbeteiligung neu gedacht – Das Projekt un:box cologne

in Gesellschaft

von Moritz Conjé

Warum Bürgerbeteiligung heute neu gedacht werden muss Viele Kommunen in Deutschland kennen die Herausforderung: Bürgerbeteiligung wird oftmals als langwieriger, bürokratischer Prozess empfunden. Dabei ist eine effektive Einbindung der Bürger entscheidend für die Akzeptanz und den…
24. Mai 2025

Homo Creator: Der schöpferische Mensch im Spiegel der Technik – Ein persönlicher Blick

in Gesellschaft

von Moritz Conjé

Einleitung: Technik als Ausdruck unseres Selbst Technik ist mehr als nur ein Werkzeug – sie ist der Spiegel unserer eigenen Kreativität und unseres Verständnisses von der Welt. Als „Homo Creator“ begreifen wir den Menschen als…
17. Mai 2025

Kommunalbefragung 2025 – Ergebnisse und Perspektiven

in Gesellschaft

von Moritz Conjé

Kommunalbefragung 2025 – Ergebnisse und Perspektiven Was deutsche Städte wirklich brauchen – Ergebnisse und Perspektiven der Kommunalbefragung 2025 Bis zum 11. April 2025 hatten deutsche Kommunen die Gelegenheit, ihre Erfahrungen, Herausforderungen und Wünsche im Rahmen…
13. Mai 2025

„Smart City ist digitale Notwehr“ – Rückblick auf den 6. Kongress der Modellprojekte Smart Cities…

in Gesellschaft

von Moritz Conjé

Warum dieser Kongress zählt Am 6. und 7. Mai 2025 trafen sich gut 200 Vertreter-innen aus über 70 deutschen Kommunen im Munich Urban Colab, um darüber zu diskutieren, wie sich die Ergebnisse des Bundes-Förderprogramms „Modellprojekte…
21. Dezember 2024

Smart Cities und Stadtentwicklung: Potenziale von Datahubs und Connected Urban Twins

in Gesellschaft

von Moritz Conjé

Die bisherigen Beiträge haben die Grundlagen der Stadtentwicklung sowie die Rolle von Smart Cities im digitalen Zeitalter beleuchtet. Aufbauend auf diesen Konzepten widmen wir uns nun den technischen und strukturellen Elementen, die als Kern der…
21. Dezember 2024

Smart Cities und Stadtentwicklung im digitalen Zeitalter

in Gesellschaft

von Moritz Conjé

Im vorherigen Beitrag haben wir die Grundlagen moderner Stadtentwicklung beleuchtet und dabei die Bedeutung der integrierten Stadtentwicklung hervorgehoben. Nun richten wir den Fokus das Konzept Smart Cities und den Einfluss auf Stadtentwicklung. Wie können digitale…
21. Dezember 2024

Stadtentwicklung: zentraler Bestandteil der Gesellschaft im Wandel

in Gesellschaft

von Moritz Conjé

Stadtentwicklung ist ein zentraler Bestandteil moderner Gesellschaften und entscheidend für die Lebensqualität der Bewohner. Sie umfasst die Planung, Gestaltung und Transformation urbaner Räume, um auf gesellschaftliche, wirtschaftliche und ökologische Herausforderungen zu reagieren. Dieser Artikel bietet…
17. Dezember 2024

Smart Cities und Smart Regions: wie Kommunen die digitale Zukunft gestalten

in Gesellschaft

von Moritz Conjé

Die digitale Transformation als Chance für Städte und Regionen Die digitale Revolution verändert nicht nur unseren Alltag, sondern auch die Strukturen unserer Städte und Regionen. Smart Cities sind hier das Schlagwort: Kommunen nutzen digitale Technologien,…
Mehrere Mini-PCs (NUC) und Anwendungen für ein selbst betriebenes Homelab

Seit einiger Zeit betreibe ich zu Hause ein eigenes kleines Rechenzentrum: mehrere Mini-PCs, ein Netzwerkspeicher und darauf verteilt eine wachsende Zahl an Diensten, die ich selbst einrichte, pflege und weiterentwickle. Diesen Beitrag verstehe ich als Auftakt einer Serie. Bevor ich in kommenden Artikeln auf einzelne Projekte eingehe, will ich hier erst einmal den Überblick schaffen: Wie sieht mein Homelab aktuell aus, welche Hardware steckt dahinter, und welche Dienste laufen bereits produktiv.

Wie ich zu diesem Thema gekommen bin

Der Ausgangspunkt war ein einfacher Wunsch: Lösungen selbst hosten, statt mich auf fertige Cloud-Angebote zu verlassen. Eigene Infrastruktur bedeutet, dass ich entscheide, wo meine Daten liegen, wie ein Dienst konfiguriert ist und wann ich ihn erweitere. Dieser Gedanke der digitalen Unabhängigkeit hat mich schnell gepackt, und aus einem einzelnen Mini-PC ist inzwischen eine kleine, aber ernstzunehmende Infrastruktur geworden.

Was mich am Thema besonders reizt, ist die Kombination aus Planung und Umsetzung. Jeder neue Dienst beginnt mit einer Recherche- und Entscheidungsphase (Welche Software passt? Welche Hardware brauche ich? Wie hängt das mit bestehenden Diensten zusammen?), gefolgt von der eigentlichen Einrichtung, die nicht immer reibungslos verläuft. Genau in dieser Mischung aus Planungsaufwand und technischer Handarbeit liegt für mich der Reiz. Es ist ein Hobby, bei dem ich etwas Produktives erschaffe, das mir im Alltag tatsächlich einen Mehrwert bringt, statt nur ein Selbstzweck zu sein.

Nach einer mitunter herausfordernden Einrichtung stellt sich regelmäßig ein Erfolgsgefühl ein, wenn ein Dienst zuverlässig läuft und sich in meinen Alltag einfügt. Besonders interessant wird es, wenn einzelne Dienste beginnen, zusammenzuspielen. Ein Netzwerkspeicher, der von mehreren Anwendungen gleichzeitig genutzt wird, oder ein zentraler Zugriffspunkt, über den mehrere Dienste von außen erreichbar sind, sind Beispiele für solche Synergien, die den Gesamtnutzen der Infrastruktur über die Summe der Einzeldienste hinaus steigern.

Die Hardware: drei Mini-PCs und ein Netzwerkspeicher

Das Fundament meines Homelabs bilden aktuell drei Mini-PCs (NUCs), die unterschiedliche Rollen übernehmen:

  • Hauptserver (ASUS NUC 15 Pro): Das leistungsstärkste Gerät und Kern der Infrastruktur. Darauf läuft Proxmox VE als Hypervisor, also die Software-Schicht, die es erlaubt, mehrere virtuelle Maschinen und Container gleichzeitig auf einer einzigen physischen Maschine zu betreiben. Fast alle produktiven Dienste sind hier als eigene VM oder als Container (LXC) organisiert.
  • Zweiter NUC (Intel NUCi5, meine "erste Maschine"): Der Einstieg in dieses Hobby, derzeit "Out-of-Service", doch bereits für neue Aufgaben verplant.
  • Dritter Mini-PC (GMKtec NucBox G11): Ein flexibel einsetzbares Gerät, das aktuell die Aufgaben des Intel NUCi5 zugewiesen bekommen hat.

Ergänzt wird das Ganze durch TrueNAS, meinen zentralen Netzwerkspeicher. Er läuft als eigene virtuelle Maschine auf dem Hauptserver und stellt über das Netzwerk einen Datei-Share bereit, auf den mehrere Dienste zugreifen. Das ist ein gutes Beispiel für die oben erwähnten Synergien: Statt Daten mehrfach vorzuhalten, greifen unterschiedliche Anwendungen auf einen gemeinsamen Speicherort zu.

Drei Geräte statt eines einzigen leistungsstarken Rechners, das war keine Entscheidung am Reißbrett, sondern das Ergebnis eines organischen Wachstums. Jeder Mini-PC kam zu einem Zeitpunkt dazu, an dem der vorhandene Bestand an seine Grenzen stieß oder ein neues Projekt eine eigene, isolierte Umgebung sinnvoll erscheinen ließ. So bleibt jedes Gerät überschaubar wartbar, und ein Ausfall oder Experiment auf einer Maschine gefährdet nicht automatisch die übrigen Dienste.

Welche Dienste wo laufen

Auf dem Hauptserver (Asus 15 Pro) ist inzwischen ein ganzes Bündel an Diensten zusammengekommen. Über Dockge, eine Oberfläche zur Verwaltung von Docker-Containern, betreibe ich unter anderem:

  • Plex als Mediathek für Filme und Serien
  • PegaProx, ein Dashboard zur Verwaltung mehrerer Proxmox-Cluster im Überblick
  • Nginx Proxy Manager als zentralen Reverse Proxy, über den alle nach außen erreichbaren Dienste laufen
  • Homarr als Startseite/Dashboard für alle Anwendungen
  • Portainer zur zusätzlichen Container-Verwaltung
  • RustDesk für den Fernzugriff

Direkt daneben laufen als eigenständige virtuelle Maschinen oder Container:

  • Paperless-ngx zur digitalen Dokumentenverwaltung
  • Apache Superset für ein selbst gebautes Finanz-Dashboard
  • Vaultwarden als self-hosted Passwortmanager
  • WireGuard als VPN-Lösung, mit der ich von unterwegs ins heimische Netzwerk gelange

Ein weiterer Container betreibt zudem einen Remote-Zugang, über den ich Programmier- und Automatisierungsaufgaben direkt im Homelab ausführen kann.

Der zweite NUC (Intel Core i5), meine "erste Maschine", war zwischenzeitlich dem Thema Smart Home gewidmet: Hier lief die veraltete Home Assistant-Instanz - siehe diesen Beitrag - das Herzstück meiner Haussteuerung, über das ich Sensoren, Automatisierungen und smarte Geräte zentral verwalte. Mittlerweile ist diese Anwendung jedoch auf das dritte Geräte umgezogen und die Maschine ist als ProxMox-Backup-Server eingeplant.

Der dritte Mini-PC, der GMKtec NucBox G11, hat in der bisherigen Geschichte meines Homelabs schon mehrere Rollen übernommen und agiert derzeit als neue Heimat für mein Home Assistent System. Auf einer weiteren Dockge Instanz betreibe ich eine InfluxDB und Grafana, über die ich die Daten der Sensoren speichere und für Auswertungen verwende.

Ein Blick nach vorn

Dieser Überblick ist bewusst allgemein gehalten. In den kommenden Beiträgen dieser Serie werde ich einzelne Projekte im Detail vorstellen, unter anderem:

Die Einrichtung des Finanz-Dashboards mit Apache Superset habe ich bereits hier erläutert.

Wo es passt, werde ich an dieser Stelle auf weitere Einzelartikel verlinken, sobald sie veröffentlicht sind.

Fazit

Aus einem einzelnen Mini-PC ist über die Zeit eine kleine, aber vielseitige Infrastruktur mit drei Geräten und einem guten Dutzend produktiver Dienste geworden. Was als technische Spielerei begann, hat sich zu einem festen Hobby entwickelt, das mir echten Mehrwert im Alltag bringt, sei es bei der Dokumentenverwaltung, der Haussteuerung oder dem Überblick über die eigenen Finanzen. Genau dieser Doppelcharakter, technisches Interesse auf der einen und spürbarer Alltagsnutzen auf der anderen Seite, macht für mich den Reiz aus. In den nächsten Beiträgen dieser Serie gehe ich tiefer in einzelne Projekte und Umsetzungen hinein.